P.2005/GLS

Eigenschaften

Das P.2005/GLS (Galileo Luna Scheletrato) ist das skelettierte Uhrwerk der L’Astronomo – Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT. Es ist personalisiert, um anhand der geografischen Koordinaten eines vom Kunden gewählten Ortes zu operieren. Die Uhr bietet die gleichen bemerkenswerten Funktionen wie die erste L’Astronomo, die 2010 anlässlich des 400. Jahrestages der Himmelsbeobachtungen von Galileo infolge der Erfindung des Teleskops präsentiert wurde. Letztere war Panerais erster Zeitmesser mit Tourbillonregulator, Kalender, Zeitgleichung und Anzeige von Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeit sowie zwei weiteren Innovationen: Anzeige der Mondphasen und ein originelles System mit polarisierten Kristallen zur Anzeige des Datums. Mondphasenanzeige Auf der Rückseite des Uhrwerks P.2005/GLS der L’Astronomo befindet sich eine Tag/Nachtanzeige, die die Mondphasen mithilfe eines Systems aus zwei übereinanderliegenden Scheiben, die sich gemeinsam drehen, deutlich ausweist. Die obere Scheibe, die über einen kleinen, auf dem Uhrwerk angebrachten externen Index abgelesen wird, zeigt die 24 Stunden des Tages sowie die Sonne in den Stunden mit Tageslicht bzw. die Sterne des Himmels in der Nacht. In der Mitte des Sternenhimmels befindet sich ein kleines rundes Fenster, durch das die untere Scheibe zu sehen ist. Auf dieser erscheint der Mond, dessen Form sich Tag für Tag durch eine kleine zusätzliche Drehung dieser Scheibe von etwa 6,1 Grad pro Tag verändert. Diese Zahl basiert auf der genauen Dauer eines Mondzyklus (durchschnittlich 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden). Da jedes Uhrwerk nach den Koordinaten eines vom Besitzer der Uhr gewählten Ortes gefertigt wird, bezieht sich die Angabe der Mondphasen immer auf den Himmel über diesem Ort und berücksichtigt natürlich auch den Unterschied zwischen der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel. Wie die Mondphasenanzeige ist auch die Anzeige der Sonnenauf- und -untergangszeit mit der Heimatzeit verbunden. Wenn sich der Besitzer der Uhr also in einer Stadt befindet, die eine andere Zeitzone als die der gewählten Stadt hat, weist diese Anzeige weiterhin die Situation zur jeweiligen Zeit am Heimatort aus, die durch den GMT-Zeiger angezeigt wird. Auf der 6-Uhr-Position schließlich befindet sich die lineare Anzeige der Zeitgleichung, die die Differenz zwischen der tatsächlichen Zeit (Sonnenzeit) und der konventionellen Zeit an jedem Tag ausweist. Diese liegt je nach Jahreszeit zwischen plus 15 Minuten und minus 15 Minuten. EINE DATUMSANZEIGE MIT POLARISIERTEN KRISTALLEN, DIE PERFEKT ZUR SKELETTIERUNG DES UHRWERKS P.2005/GLS PASST Neben der Mondphasenanzeige verfügt das Kaliber P.2005/GLS mit Handaufzug auch über die charakteristische Panerai Tourbillonhemmung, die dank der raffinierten Skelettierung des Uhrwerks und der Abwesenheit eines echten Zifferblatts sowohl von der Vorderseite als auch von der Rückseite der Uhr bewundert werden kann. Alle Elemente, die in einem traditionellen Zifferblatt zu finden sind, erscheinen auf dem Uhrwerk oder der Einfassung. Die beiden Federhäuser, die genügend Energie für mindestens vier Tage speichern, sind durch den offenen Gehäuseboden ebenso sichtbar wie die am Uhrwerk angebrachte Gangreserveanzeige. Bei einer Uhr mit dieser Bauweise würde die Faszination des skelettierten Uhrwerks durch eine traditionell gestaltete Datumsscheibe teilweise verloren gehen, da sie einen Teil der Komponenten verdecken würde. DER VON PANERAI PATENTIERTE TOURBILLONREGULATOR Bei dem von Panerai patentierten System unterscheidet sich die Drehung des Tourbillons von der eines klassischen Tourbillons. Der Tourbillonkäfig dreht sich kontinuierlich um sich selbst, um Veränderungen durch Schwerkraft und mögliche Reibung auszugleichen. Bei diesem innovativen, von Panerai patentierten Mechanismus rotiert der Käfig im rechten Winkel zur Unruh, nicht parallel. Das Tourbillon des P.2005/GLS dreht sich einmal in 30 Sekunden, doppelt so schnell wie das traditionelle Tourbillon. Seine Drehung kann durch eine Anzeige im Zähler der kleinen Sekunden auf der 9-Uhr-Position nachvollzogen werden. Die höhere Geschwindigkeit und die besondere Anordnung des Mechanismus bewirken, dass mögliche Gangabweichungen effektiv kompensiert werden, was zu einer präziseren Zeitmessung führt.