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LO SCIENZIATO

LUMINOR 1950 TOURBILLON GMT TITANIO - 47mm

HOCHWERTIGE TECHNOLOGIE UND INNOVATION.

Eine neue Version einer der innovativsten Kreationen der Manufaktur Officine Panerai: Die Lo Scienziato mit 3D-gedrucktem Titangehäuse und dem skelettierten Uhrwerk P.2005/T mit Tourbillonregulator. Mit ihrem Titangehäuse, das mithilfe von direktem Metall-Laser-Sintern 3D-gedruckt wurde – einer Technik, die es ermöglicht, Metallteile herzustellen oder Vertiefungen per 3D-Druck Schicht für Schicht zu formen – ist sie zweifellos eine der technischsten und überraschendsten Kreationen der Manufaktur Officine Panerai in Neuenburg. Die Lo Scienziato, im Jahr 2016 als erste Einführung dieser Technologie eines mechanischen Zeitmessers präsentiert, ist jetzt in einer neuen attraktiven Version erhältlich. Das Blau der Zeiger harmoniert perfekt mit den metallenen Tönen des Titangehäuses und wurde auch auf der Einfassung und der Naht des schwarzen Lederarmbands verwendet, was der Uhr ein noch sportlicheres Erscheinungsbild verleiht.

Das leichte Gewicht der neuen Lo Scienziato ist wirklich bemerkenswert, vor allem in Anbetracht der vielen Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde, GMT mit am/pm-Anzeige, Gangreserve von sechs Tagen mit Anzeige der verbleibenden Leistung auf dem Gehäuseboden und Tourbillonhemmung. Das Geheimnis liegt in der genialen Minimalisierung des Gehäuses und vor allem des komplexen Uhrwerks P.2005/T, die im Laboratorio di Idee durchgeführt wurde. Das Ergebnis ist eine Uhr mit typischen Panerai Eigenschaften, aber einem erheblich geringeren Gewicht.

HIGHTECH-LÖSUNGEN

DIREKTES METALL-LASER-SINTERN

Das Gehäuse der Luminor 1950 Tourbillon GMT Titanio mit einem Durchmesser von 47 mm besteht aus Titan, einem Material, das nicht nur für seine hypoallergenen Eigenschaften bekannt und korrosionsbeständig, sondern auch leichter als Stahl ist. Um das Gewicht weiter zu reduzieren, wird das Gehäuse mithilfe einer innovativen Technik intern ausgehöhlt, um extrem präzise geformte Vertiefungen herzustellen, ohne dass die Wasserdichtigkeit (10 bar, entspricht einer Tiefe von etwa 100 Metern), die Festigkeit oder die Widerstandsfähigkeit des Gehäuses gegenüber Zug oder Verdrehung in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden.

Diese innovative Technik ermöglicht es, hochkomplexe Geometrien direkt aus den 3D-CAD-Daten vollautomatisch in nur wenigen Stunden und ohne spezielle Werkzeuge zu erstellen. Im Anschluss kann das so kreierte Objekt durch Kugelstrahlen, Polieren, Formung, Schweißen, Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlungen bearbeitet werden. Die Plattform, auf der gedruckt wird, besteht aus zwei Tanks, die jeweils von einem Kolben betätigt werden. Während der erste Tank mit Metallpulver befüllt wird, ist der zweite, der sich auf Höhe der Plattform befindet, leer. Der Druckprozess beginnt mit dem Auftragen einer dünnen Pulverschicht im leeren Tank. Der optische Faserlaser (200/400 W) mischt dann das Metallpulver zusammen. Sobald das Material verfestigt ist, wird mithilfe des Kolbensystems eine zweite Pulverschicht aufgetragen. Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis das komplette Teil produziert ist. Der Schicht-für-Schicht-3D-Druck ermöglicht sehr komplexe Innenformen. Zudem kann der Innenteil des Lo Scienziato Mittelgehäuses entleert werden.

DAS KALIBER P.2005/T

MEHR ALS NUR TECHNOLOGIE

In der Luminor 1950 Tourbillon GMT Titanio erscheint das mechanische Kaliber P.2005 mit Handaufzug mit dem speziell von Panerai patentierten Tourbillon als skelettierte Version P.2005/T mit Brücken und Platinen aus Titan. Durch die geringere Dichte dieses Materials – das normalerweise für diese Bauteile verwendete Messing hat eine rund doppelt so hohe Dichte – wiegt das Uhrwerk insgesamt 35 % weniger als die skelettierte Version P.2005/S. Dass die Uhr so leicht ist, ist auf die feine Skelettierung der Brücken, Platinen und Federhäuser zurückzuführen. Auch die Abwesenheit eines traditionellen Zifferblatts trägt dazu bei, denn alle Elemente, aus denen ein solches für gewöhnlich besteht – wie beispielsweise die Stundenindizes – befinden sich direkt auf dem Uhrwerk oder der Einfassung. Auf der 9-Uhr-Position ist die kleine Sekunde zu sehen, ausgestattet mit einer kleinen sich drehenden Anzeige, die die Drehung des Tourbillons zeigt.

Auf der 3-Uhr-Position befindet sich ein anderes kleines Zifferblatt, das angibt, ob sich der zentrale Zeiger der zweiten Zeitzone (GMT) auf eine Tages- oder Nachtzeit bezieht. Die lange Gangreserve von sechs Tagen beruht auf drei hintereinander geschalteten Federhäusern. Die verbleibende Gangreserve wird über eine spezielle Anzeige auf der Rückseite des Uhrwerks ausgewiesen, das durch das große Saphirglas im Gehäuseboden sichtbar ist. Durch die feine Skelettierung lassen sich faszinierende Details auf beiden Seiten der Uhr bewundern, wie das Aufziehen und Abwickeln der Federn in den Federhäusern, das präzise Ineinandergreifen der einzelnen Rädchen und die Drehungen des Tourbillonkäfigs. In der von Panerai patentierten Version unterscheidet sich dieser grundlegend von einem normalen Tourbillon. Um die Auswirkungen der Schwerkraft auf die Hemmung besser auszugleichen und so die Ganggenauigkeit der Uhr zu erhöhen, dreht sich der Tourbillonkäfig mit zwei statt einer Umdrehung pro Minute auf einer senkrecht und nicht parallel zur Unruhachse stehenden Achse.

DAS PANERAI TOURBILLON

EINE INNOVATIVE INTERPRETATION

Das Tourbillon ist zweifelsohne eine der faszinierendsten mechanischen Erfindungen der Uhrmacherei. Sein Erfinder ist Abraham-Louis Breguet, der es 1795 konzipierte und es sich 1801 patentieren ließ. Diese Vorrichtung wurde ersonnen, um einen fehlerhaften Gang auszuschließen (es sollte vermieden werden, dass Uhren mit der Zeit vor- bzw. nachgehen), der durch die Auswirkungen der Erdanziehungskraft auf die Unruh, unsaubere handwerkliche Ausführung, Verdickung des Schmieröls und andauernde Reibung in unterschiedlichen Lagen der Uhr entsteht. Dafür schuf Breguet einen Käfig, der die Unruh, Hemmung und Drehzapfen aufnahm und sich kontinuierlich um sich selbst drehte. Auf diese Weise sollten Gangabweichungen ausgeglichen werden, die auftreten können, wenn sich die Unruh in einer bestimmten Position befindet. Officine Panerai nahm diese Herausforderung an und sorgte dabei auf einem uhrmacherischen Spezialgebiet, das im Grunde seit seiner Entstehung unverändert geblieben war, für eine Reihe von außergewöhnlichen Innovationen. Im Panerai Tourbillon dreht sich der Käfig mit der Unruh und der Hemmung auf einer Achse, die senkrecht anstatt parallel zur Unruh steht. Und im Gegensatz zum traditionellen Tourbillon, das sich einmal pro Minute dreht, dreht sich das Panerai Tourbillon einmal in 30 Sekunden. Dies ist ein Beispiel für das außergewöhnliche technische und konstruktive Savoir-faire der Manufaktur Officine Panerai in Neuchâtel (Schweiz).

Die Kaliberfamilie P.2005, ein Handaufzugskaliber mit einer Neuinterpretation des 2007 von Panerai lancierten Tourbillons, wird um diese skelettierte Version aus Titan bereichert. Um die Schönheit des skelettierten Uhrwerks noch zu unterstreichen, wurde bei dieser Uhr auf das Zifferblatt ganz einfach verzichtet: Die arabischen Ziffern und Indizes sind direkt auf die Einfassung graviert. Panerais innovativer Tourbillonkäfig, der sich (senkrecht zur Unruhachse) alle 30 Sekunden einmal dreht, statt wie üblich alle 60 Sekunden.

MINUTE REPEATER

Das P.2005/MR Panerai Uhrwerk

DIE ZEITGLEICHUNG

Das P.2002/E Panerai Uhrwerk

L'ASTRONOMO MOON PHASES

Das P.2005/GLS Panerai Uhrwerk

REGATTA

Das P.9100/R Panerai Uhrwerk