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Geschichte von Panerai

Giovanni Panerai lässt sich als Uhrmacher auf der Ponte alle Grazie in Florenz nieder: Sein Betrieb ist nicht nur Verkaufsstelle und Atelier, sondern auch die erste Uhrmacherschule der Stadt und somit Ausgangspunkt der Geschichte von Officine Panerai.

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DIE URSPRÜNGE

1860 - 1936

Eröffnung des ersten Officine Panerai Geschäfts

1860

Eröffnung des ersten Officine Panerai Geschäfts

Giovanni Panerai eröffnet sein erstes Geschäft 1860 auf der Ponte alle Grazie in Florenz. Sein Betrieb ist nicht nur Verkaufsstelle und Atelier, sondern auch die erste Uhrmacherschule der Stadt: Hier beginnt die Geschichte Panerais. Nachdem das Geschäft seit 1876 verschiedene Florentiner Standorte genutzt hat, zieht es in den 1920ern anlässlich des Umbaus der Ponte alle Grazie in Räumlichkeiten des Erzbischöflichen Palasts gegenüber des Florentiner Doms, wo es unter dem Namen „OROLOGERIA SVIZZERA“ operiert. Der Name steht in Florenz seit über einem Jahrhundert für hochwertige Uhrmacherei.

OFFICINE PANERAI MELDET DAS RADIOMIR PATENT AN

1916

OFFICINE PANERAI MELDET DAS RADIOMIR PATENT AN

Um den militärischen Anforderungen der königlichen italienischen Marine gerecht zu werden, an die die Familie von Guido Panerai seit Jahren Präzisionsinstrumente wie z. B. Marinekampfvisiere lieferte, wird in Zusammenarbeit mit Oberleutnant Carlo Ronconi eine Substanz auf Radiumbasis entwickelt, die die Zifferblätter von Instrumenten und Visieren heller macht: die Geburtsstunde von Radiomir.

 

Der Name „Radiomir“ wird im Anhang des am 23. März 1916 in Frankreich angemeldeten Patents urkundlich festgehalten. Dank der hohen Leuchtkraft der Verbindung wird die Radiumsubstanz innerhalb kürzester Zeit zu einem zentralen Element der Panerai Produktion. Das Radiomir Patent ist das erste von vielen eingetragenen Patenten, die die Unternehmensgeschichte von Panerai prägen sollten.

DER PROTOTYP DER ERSTEN RADIOMIR

1936

DER PROTOTYP DER ERSTEN RADIOMIR

1935 arbeitet die königliche italienische Marine ein geheimes Programm für neue Unterwasserangriffsfahrzeuge und spezialisierte Taucher aus. Im Rahmen der Entwicklung von nützlichen technischen Hilfsmitteln beteiligt sich auch Panerai an diesem.

 

Um die von der Marine geforderten Vorgaben zu erfüllen, wird eine Reihe von besonders robusten Taucheruhren getestet.

 

In den historischen Archiven der Marine ist festgehalten, dass Giuseppe Panerai 1936 einige gut ausgearbeitete Prototypen in Auftrag gibt, darunter die Ref. 2533, die sich an einer von Rolex-Genf gelieferten und von Panerai modifizierten Basis orientierte.

PANERAI FÜR DIE KÖNIGLICHE MARINE, GEBURTSSTUNDE DER RADIOMIR Ref. 3646

1940er

PANERAI FÜR DIE KÖNIGLICHE MARINE, GEBURTSSTUNDE DER RADIOMIR Ref. 3646

Es folgt die Kreation der Ref. 3646, die wir heute als die „Radiomir“ kennen. Die heutige Radiomir bleibt vielen Merkmalen der Ref. 3646 treu: ein großes kissenförmiges Stahlgehäuse mit einem Durchmesser von 47 mm, fluoreszierende Ziffern und Indizes, mit dem Gehäuse verschweißte Anstoßschlaufen, ein hochwertiges mechanisches Handaufzugswerk (damals wurde ein von einer Taschenuhr übernommenes Kaliber Cortebert/Rolex 618 verwendet) sowie ein gegerbtes wasserfestes Lederarmband (lang genug, um die Uhr über Schutzkleidung tragen zu können). Mit dieser Entscheidung gehen regelmäßige Lieferungen von Panerai Uhren an die Regia Marina einher. Um die Funktion zu verbessern, modifiziert Giuseppe Panerai die Struktur des Zifferblatts, zudem nunmehr sich überlagernde Scheiben und ein oberer Teil aus eloxiertem Aluminium mit perforierten Indizes und Zahlen, die die Ablesbarkeit und Leuchtkraft der Radiumsubstanz steigern, gehören. Um die Übersichtlichkeit des Zifferblatts zu verbessern, entscheidet er sich für vier große arabische Ziffern an den Kardinalpunkten, die von acht Indizes an den Stundenmarkierungen flankiert werden.

PANERAI LÄSST DEN NAMEN LUMINOR PATENTIEREN

1949

PANERAI LÄSST DEN NAMEN LUMINOR PATENTIEREN

Am 11. Januar 1949 wird Panerai aufgrund der eingesetzten Leucht- und Selbstleuchtstoffe ein Patent auf den Namen „Luminor“ bewilligt. Giuseppe Panerai erkennt, dass die Verbindung mit Radioaktivität mit Vorsicht zu genießen war, insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Realität, die durch die Ausweitung der beeindruckenden militärischen und zivilen Atomtechnik geschaffen wurde. Er beschließt, den Leuchtsubstanzen einen neuen, neutraleren Namen zu geben: „Luminor“. Nach mehr als einem Jahrzehnt, das von vielen Studien und Experimenten geprägt war, wird die Luminor mit einer neuen Leuchtsubstanz auf Tritiumbasis (ein Wasserstoffisotop) versehen, die nur sehr geringe und ungefährliche Emissionen aufweist. Luminor entwickelt sich in der Folge zur konventionellen Bezeichnung für Panerais Taucheruhr, die sich insbesondere durch ihre Kronenschutzbrücke auszeichnet.

DER PROTOTYP DES „MARE NOSTRUM“ CHRONOGRAPHEN

1950er – PANERAI FÜR DIE ITALIENISCHE MARINE

DER PROTOTYP DES „MARE NOSTRUM“ CHRONOGRAPHEN

Panerai arbeitet an einem wahrscheinlich bereits in den 1940ern erdachten Plan für ein Modell, das sich speziell an Deckoffiziere richtet: den Zwei-Zähler-Chronographen namens Mare Nostrum. Es wird angenommen, dass insgesamt nur zwei oder drei dieser Uhren hergestellt wurden (wahrscheinlich in den 1950ern). Heute verbleiben nur noch einige wenige Fotoplatten und ein einziger Prototyp, der vom Officine Panerai Museum bei einer internationalen Auktion 2005 erworben wurde.

PANERAI FÜR DIE KÖNIGLICHE ITALIENISCHE MARINE

1954

PANERAI FÜR DIE KÖNIGLICHE ITALIENISCHE MARINE

Mit der zunehmenden Einbindung in Unterwasseroperationen werden die Anforderungen der Marine nach dem Zweiten Weltkrieg noch spezifischer: Militäruhren müssen unter extremen Bedingungen und über lange Zeiträume unter Wasser bleiben. 1954 werden zwei neue Modelle (Ref. 6152 und Ref. 6154) getestet,

 

die einige der heutigen Modelle inspirierten. Das kommerziell als Radiomir 1940 bekannte Gehäuse ist aus einem einzigen Block mit festen Griffen gefertigt, wobei die Kissenform beibehalten und die Seiten mit ausgeprägteren Kanten versehen werden. Darüber hinaus werden ihre Einzelteile ästhetisch überarbeitet und eine verschraubte tubulär-zylindrische Aufzugskrone eingeführt, die die konisch-zylindrische Version der historischen Radiomir ersetzt.

 

Nachdem nach sorgfältigen Tests einige Modifikationen vorgenommen wurden, erblickt schließlich die Referenz 6152 1 das Licht der Welt. Diese zeichnet sich durch verstärkte Bandanstöße aus, die aus demselben Stahlblock geformt werden wie das Gehäuse.

OFFICINE PANERAI ENTWICKELT DAS ÄGYPTISCHE MODELL UND LÄSST SICH DIE KRONENSCHUTZBRÜCKE PATENTIEREN

1956

OFFICINE PANERAI ENTWICKELT DAS ÄGYPTISCHE MODELL UND LÄSST SICH DIE KRONENSCHUTZBRÜCKE PATENTIEREN

Panerai entwickelt eine Taucheruhr mit der Bezeichnung GPF-2/56, die später im Volksmund als „Ägypterin“ bekannt werden sollte, da sie mit Zustimmung der italienischen Marine an die ägyptische Marine geliefert wurde. Es entstehen lediglich etwas mehr als 60 Modelle, die komplett in Florenz vom Uhrmachermeister Linder zusammengesetzt werden. Die Innovationen dieses Modells sind bemerkenswert: eine imposante Gehäusegröße von 60 mm, eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, ein beachtlicher Grad an Wasserdichtigkeit, eine drehbare Lünette mit Skalierung zur Berechnung der Tauchzeit und das Kaliber Angelus aus Schweizer Produktion mit einer Gangreserve von 8 Tagen. Ferner wird erstmalig die Vorrichtung verbaut, die heute wie keine andere mit Panerai assoziiert wird: die Kronenschutzbrücke. 1956 erhält Guido Panerai & Figlio ein internationales Patent auf die Kronenschutzbrücke.

ENTWICKLUNG DER PANERAI LUMINOR

1960er – PANERAI FÜR DIE ITALIENISCHE MARINE

ENTWICKLUNG DER PANERAI LUMINOR

Die Weiterentwicklung der Panerai Ref. 6152/1 Uhr setzt sich in den 1960ern unvermindert fort. Im Zusammenhang mit den sich überlagernden Scheibenzifferblättern wird die Verwendung von Substanzen auf Radiumbasis obsolet, und damit auch der Name Radiomir. Die Lumineszenz geht nunmehr von einer neuen strahlungsarmen Verbindung auf Tritiumbasis namens Luminor aus. Die Kronenschutzbrücke wird eingesetzt und an das Mittelgehäuse der Ref. 6152/1 angepasst. In rund 80 Exemplaren wird erstmals ein mechanisches Kaliber Angelus SF240 aus Schweizer Produktion mit einer Gangreserve von 8 Tagen verbaut. Die Gangreserve wird so zu einem grundlegenden Element der Marken-DNA des Florentiner Unternehmens. Bei einigen Modellen wird der massive geschlossene Gehäuseboden durch einen Gehäuseboden mit transparenter Mitte aus Plexiglas ersetzt, der den Blick auf den Mechanismus freigibt. Panerai wird dadurch zu einem der Vorreiter bei der Herstellung von Uhren mit durchsichtigem Gehäuseboden. Ein weiterer wichtiger Bereich der Panerai Produktion, der sich in dieser Zeit besonders entwickelt, betrifft die auf Nachfrage der italienischen Marine entwickelten und gelieferten Präzisionsinstrumente wie Kompasse und Handgelenkstiefenmesser mit unterschiedlichen Kalibrierungen sowie Unterwassersignalleuchten, die dem Druck in großen Tiefen standhalten.

EIN ÜBERGANGSJAHR FÜR „G. Panerai & Figlio“

1972 – PANERAI FÜR DIE ITALIENISCHE MARINE

EIN ÜBERGANGSJAHR FÜR „G. Panerai & Figlio“

1972 stirbt Giuseppe Panerai, Guidos Sohn. Die Leitung des Familienunternehmens sowie alle exklusiven Lieferverträge für die italienische Marine übernimmt der Ingenieur und ehemalige italienische Marineoffizier Dino Zei, der zum neuen CEO des Unternehmens ernannt wird. Aus „G. Panerai & Figlio“ wird „Officine Panerai Srl“. OFFICINE PANERAI, bereits auf vielen Produkten und Uhren präsent, wird zum offiziellen Markennamen.

PROTOTYP DER MILLEMETRI

1985 – PANERAI FÜR DIE ITALIENISCHE MARINE

PROTOTYP DER MILLEMETRI

Die technische Abteilung des Unternehmens entwirft eine neue Taucheruhr, in die alle technologischen Entwicklungen der Uhrmacherei und des Tauchens aus den 1970ern und 1980ern einfließen und die den strengen Anforderungen der italienischen Marine entsprechend getestet wird. Es handelt sich um einen innovativen Zeitmesser aus Titan mit einem Durchmesser von 47 mm, der ebenfalls mit der charakteristischen Kronenschutzbrücke, der drehbaren Lünette und einem Zifferblatt mit Indizes in Form von „Tasern“ (mikroskopisch kleinen zylindrischen Behältern) mit Leuchtstoff ausgestattet ist. Nachdem Tests bestätigen, dass diese spezielle Panerai Uhr problemlos mehr als hundert Atmosphären Druck standhält, erhält sie ihren Namen „Millemetri“.

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Vor Vendôme

1993 - 1997

VOR VENDOME: DIE ERSTE OFFICINE PANERAI KOLLEKTION

1993

VOR VENDOME: DIE ERSTE OFFICINE PANERAI KOLLEKTION

Um der schweren wirtschaftlichen und politischen Krise zu begegnen, die 1992 weltweit einsetzte, beschließt Officine Panerai, in den zivilen Uhrenmarkt einzusteigen. Die Marke lanciert drei Kollektionen, die aus insgesamt zehn Modellen in nummerierten und limitierten Auflagen besteht: die 44-mm-Uhren Luminor und Luminor Marina sowie den 42-mm-Chronographen Mare Nostrum, der sich von den historischen Modellen inspirieren ließ, die einst für die Unterwasserkommandos der italienischen Marine geschaffen wurden. Dies entbindet Dino Zei, CEO von Panerai, von seiner Verpflichtung, die militärische Geheimhaltung dieser Panerai Produkte zu wahren. Sie werden schnell zu begehrten Sammlerobjekten. Die Präsentation der Kollektion findet am 10. September 1993 auf dem italienischen Marinekreuzer „Durand De La Penne“ im Militärhafen von La Spezia statt. Der Zeremonie wohnt auch Herzog Amedeo di Savoia-Aosta bei, Sohn von Aimone di Savoia-Aosta, dem damaligen obersten Chef der italienischen Taucheinheit.

OFFICINE PANERAI WIRD IN DER ÄRA VOR VENDOME ZU EINEM FÜHRENDEN AKTEUR DER HAUTE HORLOGERIE

1997

OFFICINE PANERAI WIRD IN DER ÄRA VOR VENDOME ZU EINEM FÜHRENDEN AKTEUR DER HAUTE HORLOGERIE

Die Richemont-Gruppe (zu diesem Zeitpunkt noch Vendôme-Gruppe) übernimmt Officine Panerai Srl im Frühjahr 1997. Sie eröffnet sich damit umgehend ein Pilotvertriebsnetz in Italien, das ihr dabei hilft, ihre industrielle und kommerzielle Strategie zu erweitern und die in den Strukturen der Gruppe vorhandenen Synergien zu nutzen. Im April 1998 gibt Panerai auf dem SIHH (Salon International de la Haute Horlogerie in Genf) sein Debüt auf dem Markt der Haute Horlogerie. Die Kollektion besteht aus drei Modellen: der Luminor und der Luminor Marina in drei verschiedenen Versionen mit einem Durchmesser von 44 mm und dem Chronographen Mare Nostrum mit einem Durchmesser von 42 mm, der nunmehr durch eine schmalere Lünette und einen verschraubten Boden besticht. Innerhalb kürzester Zeit macht sich Panerai international einen Namen für Luxussportuhren, die einen Trend hin zu großen Durchmessern anstoßen.

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DIE INTERNATIONALE MARKTEINFÜHRUNG

2001 - 2002

OFFICINE PANERAI: RÜCKKEHR ZU DEN URSPRÜNGEN

DIE INTERNATIONALE MARKTEINFÜHRUNG – 2001

OFFICINE PANERAI: RÜCKKEHR ZU DEN URSPRÜNGEN

 

Nach einer akribischen Renovierung wird die historische Boutique von Panerai wiedereröffnet. Diese Renovierung des Standorts an der historischen Geburtsstätte des Unternehmens, der Piazza San Giovanni in Florenz, wurde vorgenommen, nachdem Officine Panerai eine Chance zum Rückerwerb des traditionellen Familienbetriebs genutzt hat. Dieses Uhrmachergeschäft ist ein Treffpunkt aller Sammler und Liebhaber der Marke, die hier neben Modellen aus der aktuellen Kollektion auch exklusiv für Panerai Boutiquen hergestellte Sondermodelle und Kollektionen finden.

ERÖFFNUNG DER PANERAI MANUFAKTUR IN NEUCHÂTEL

DIE INTERNATIONALE MARKTEINFÜHRUNG – 2002

ERÖFFNUNG DER PANERAI MANUFAKTUR IN NEUCHÂTEL

 

Mit der Eröffnung der Panerai Manufaktur in Neuchâtel in der Schweiz setzt Officine Panerai in diesem Jahr einen bedeutenden Meilenstein. An diesem Standort, an dem Schweizer Haute Horlogerie, exklusives Design und Savoir-faire zusammentreffen, bieten kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit neue technische und funktionelle Perspektiven. Mit der ersten asiatischen Boutique im prestigeträchtigen Prince's Building in Hongkong weitet Officine Panerai seine Präsenz auch auf den Osten aus.

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MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI

2005 - 2016

OFFICINE PANERAIS ERSTES MANUFAKTURKALIBER

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2005

OFFICINE PANERAIS ERSTES MANUFAKTURKALIBER

 

Officine Panerai lanciert sein erstes hauseigenes Uhrwerk ein, das Kaliber P.2002 mit Handaufzug, GMT-Funktion und acht Tagen Gangreserve, inspiriert vom Angelus-Uhrwerk der 1940er. Als Tribut an die Uhrmacherkunst der Florentiner Marke ist der Name des Kalibers von dem Jahr inspiriert, in dem Officine Panerai seine Manufaktur eröffnete.

OFFICINE PANERAI STELLT NEUE MANUFAKTURKALIBER VOR

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2007

OFFICINE PANERAI STELLT NEUE MANUFAKTURKALIBER VOR

Officine Panerai präsentiert drei neue, vollständig eigenentwickelte Kaliber: P.2003, P.2004 und das innovative Kaliber P.2005. Letzteres verfügt über ein elegantes Tourbillon, bei dessen Entwicklung die Florentiner Marke sich die Tradition dieser Haute-Horlogerie-Komplikation zu eigen gemacht und den Mechanismus gleichzeitig innovativ weiterentwickelt hat: Der Käfig mit der Unruh und der Hemmung dreht sich auf einer Achse, die senkrecht anstatt parallel zur Achse der Unruh steht. Dabei vollzieht der Tourbillonkäfig von Officine Panerai zwei Umdrehungen pro Minute, während der Käfig bei traditionellen Tourbillons in der gleichen Zeit nur eine Umdrehung macht.

OFFICINE PANERAI LANCIERT DIE MANUFAKTURKALIBER P.9000 UND P.2006

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2008

OFFICINE PANERAI LANCIERT DIE MANUFAKTURKALIBER P.9000 UND P.2006

 

Officine Panerai präsentiert die Kaliber P.9000 und P.2006, die beide von der Florentiner Marke entwickelt und gefertigt wurden. Das Hauptmerkmal des Kalibers P.9000 ist seine Gangreserve von 72 Stunden. Es ist in den Luminor 1950 und Radiomir Modellen zu finden. Das Kaliber P.2006 ist eine Weiterentwicklung des Kalibers P.2004 mit Ein-Drücker-Chronograph, bei dem die Schleppzeiger-Funktion von einem zweiten Drücker bei 10 Uhr gesteuert wird.

OFFICINE PANERAI UND DIE LEIDENSCHAFT FÜR DAS MEER

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2009

OFFICINE PANERAI UND DIE LEIDENSCHAFT FÜR DAS MEER

Der Erwerb und die Restaurierung der Segelyacht Eilean, einer 1936 von der legendären Fife-Werft gebauten Bermuda-Ketsch, bringt die starke Verbundenheit von Officine Panerai zum Meer zum Ausdruck. Die Restauration der Eilean durch die Francesco Del Carlo-Werft in Viareggio dauert ganze drei Jahre. Doch im Anschluss an diese herausragende Arbeit kann die Yacht in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt und wieder ins Meer geführt werden. Nach 40 000 Arbeitsstunden findet am 22. Oktober der feierliche Stapellauf für die Eilean in der Segelabteilung der italienischen Marine in La Spezia statt. Die Wiederauflage der „Egiziano“, dem Modell, das Panerai 1956 für die ägyptische Marine entwickelt hatte, weckt die Aufmerksamkeit der Liebhaber der Florentiner Marke.

EIN TRIBUT AN GALILEO GALILEI

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2010

EIN TRIBUT AN GALILEO GALILEI

Anlässlich des 400. Jahrestags seiner ersten Himmelsbeobachtungen widmet Officine Panerai dem toskanischen Genie Galileo Galilei ein „astronomisches“ Trio außergewöhnlich komplexer Modelle: Die Astronomo, die Lo Scienziato und das Jupiterium. Panerais Jupiterium ist eine Planetariumsuhr mit ewigem Kalender, die aus geozentrischer Sichtweise auf einem blauen Kreis die Positionen von Sonne, Mond und Jupiter mit seinen sogenannten Galileischen Monden zeigt. Diese vier größten Satelliten des Planeten Jupiter, die heute Io, Europa, Ganymed und Kallisto genannt werden, beobachtete Galileo Galilei erstmals 1610 mit seinem neu erfundenen Teleskop. Panerai stellt auf dem Salon International de la Haute Horlogerie das hauseigene Kaliber P.999 und die erste Panerai Composite vor.

OFFICINE PANERAI PRÄSENTIERT DIE ERSTE UHR AUS BRONZE

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2011

OFFICINE PANERAI PRÄSENTIERT DIE ERSTE UHR AUS BRONZE

Officine Panerai stellt die Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo vor. Erstmals verwendet die Marke ein Material, das seinen ganz besonderen Charme durch die einzigartige Patina und die starke Assoziierung mit dem Meer erhält. In demselben Jahr entwickelt die Florentiner Marke das Manufakturkaliber P.3000. Officine Panerai eröffnet seine dreißigste Boutique in Bal Harbour in Florida.

Officine Panerai bietet das exklusive, von der Vergangenheit inspirierte Gehäuse erneut in zwei Radiomir 1940 Special Edition Modellen an. Während die Anstoßschlaufen bei den gegen Ende der 1930er hergestellten Prototypen und Modellen an das Gehäuse gelötet waren, wurden sie bei manchen historischen Radiomir Modellen der 1940er aus einem einzigen Metallblock gefräst, wodurch sie robuster und widerstandsfähiger waren. Die neuen Radiomir 1940 Modelle besitzen ebenfalls dieses spezielle Gehäuse mit einem klassischen Durchmesser von 47 mm, in Verbindung mit anderen Eigenschaften von früheren Modellen: Plexiglas® zum Schutz des Zifferblatts, die kreisförmige, abgerundete Lünette und die zylindrische Aufzugskrone. Officine Panerai ist nicht Eigentümer des Warenzeichens Plexiglas®.

EIN TRIBUT AN DIE VERGANGENHEIT: PANERAI PRÄSENTIERT ZWEI RADIOMIR MODELLE MIT DEM HISTORISCHEN 1940 GEHÄUSE

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2012

EIN TRIBUT AN DIE VERGANGENHEIT: PANERAI PRÄSENTIERT ZWEI RADIOMIR MODELLE MIT DEM HISTORISCHEN 1940 GEHÄUSE

 

 

DREI NEUE MANUFAKTURKALIBER ZEUGEN VON DER STETIGEN WEITERENTWICKLUNG VON OFFICINE PANERAI

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2013

DREI NEUE MANUFAKTURKALIBER ZEUGEN VON DER STETIGEN WEITERENTWICKLUNG VON OFFICINE PANERAI

Officine Panerai stellt drei neue hauseigene Uhrwerke vor: das Kaliber P.9100, das erste Panerai Chronographenwerk mit Automatikaufzug und „Flyback“-Funktion, das anspruchsvolle Kaliber P.9100/R mit Regatta-Countdown und das P.5000, ein neues Kaliber mit Handaufzug und acht Tagen Gangreserve. Zudem umfasst die neue Kollektion das historisch faszinierende Radiomir 1940 Gehäuse sowie eine Reihe neuer Submersible Modelle. Darüber hinaus präsentiert Officine Panerai auf dem Salon International de la Haute Horlogerie in Genf die Pocket Watch Tourbillon GMT Ceramica, eine bemerkenswerte Taschenuhr aus Keramik.

ERÖFFNUNG DER NEUEN OFFICINE PANERAI MANUFAKTUR

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2014

ERÖFFNUNG DER NEUEN OFFICINE PANERAI MANUFAKTUR

Officine Panerai eröffnet seine neue Manufaktur auf den Hügeln von Neuchâtel im schweizerischen Pierre-à-Bot. In diesem neuen Gebäude, in dem alle hoch spezialisierten Fertigkeiten der hohen Uhrmacherkunst an einem einzigen Standort zusammentreffen, vereinen sich vorzügliches italienisches Design und traditionelle Technologie Schweizer Machart. Seit 2002, als die erste Panerai Manufaktur eröffnet wurde, hat Panerai eine Vielzahl von hauseigenen Uhrwerken mit Funktionen auf höchstem Niveau entwickelt: von der GMT bis hin zu einer kompletten Reihe von Chronographen, von der erweiterten Gangreserve bis hin zum unverwechselbaren Panerai Tourbillon. 2014 stellt Panerai das Kaliber P.4000 vor, ein hauseigenes Automatikwerk, das sich durch seine dezentrale Schwungmasse auszeichnet – eine perfekte Synthese aus Design und hoch entwickelter Uhrmachertechnik.

WIEDERERÖFFNUNG DER OFFICINE PANERAI BOUTIQUE AUF DER HONGKONGER CANTON ROAD

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2015

WIEDERERÖFFNUNG DER OFFICINE PANERAI BOUTIQUE AUF DER HONGKONGER CANTON ROAD

 

Panerai feiert die offizielle Wiedereröffnung seiner Boutique auf der Canton Road, Hongkong, der nunmehr weltweit größten Boutique der Marke. Im Vergleich zu anderen Panerai Boutiquen ist die Boutique in Hongkong einzigartig. Sie zeichnet sich durch eine markante Fassade mit gewellten Aluminiumpaneelen sowie einer großen Wanduhr mit charakteristischem Panerai Zifferblatt aus.

Im gleichen Jahr präsentiert die Marke das hauseigene Uhrwerk P.1000, das sowohl in technischer als auch ästhetischer Hinsicht alle Merkmale eines Panerai Kalibers aufweist. Das Kaliber mit einer Stärke von 3,85 mm stellt eindrucksvoll das herausragende Savoir-faire unter Beweis, das erforderlich ist, um solch hochkomplexe mechanische Uhrwerke, wie Panerai sie fertigt, zu entwickeln.

PANERAI LANCIERT DIE RADIOMIR 1940 MINUTE REPEATER CARILLON TOURBILLON UND DAS NEUE LUMINOR DUE GEHÄUSE

MANUFAKTUR OFFICINE PANERAI – 2016

PANERAI LANCIERT DIE RADIOMIR 1940 MINUTE REPEATER CARILLON TOURBILLON UND DAS NEUE LUMINOR DUE GEHÄUSE

Panerai lanciert die Radiomir 1940 Minute Repeater Carillon Tourbillon. Es handelt sich dabei um die technisch komplizierteste Uhr, die je von der Manufaktur Officine Panerai in Neuchâtel hergestellt wurde: Sie verfügt über den exklusiven Tourbillonregulator und die bemerkenswerte doppelte Minutenrepetition, die auf Grundlage eines ausgeklügelten Systems von Gongs und Hämmern jede Stunde, jede zehn Minuten und jede Minute der Ortszeit oder einer zweiten Zeitzone akustisch ausweist. Ebenfalls im Jahr 2016 beginnt mit der neuen LUMINOR DUE Kollektion ein neues Kapitel in der Geschichte Panerais. Ein neues Gehäuse, das zwar leicht umgestaltet wurde, aber dennoch der Linienführung der klassischen Luminor treu bleibt, hält Einzug in die Geschichte von Officine Panerai. Die neue Kollektion ist mit den Manufakturkalibern P.1000/10 und P.4000/10 ausgestattet, den flachsten Automatikkalibern, die jemals von der Manufaktur Officine Panerai entwickelt wurden.